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„Funktionelle Heilung“ bei einem HIV-infizierten Mädchen



Der Fall hatte im März weltweit Aufsehen erregt: Bei einem Mädchen, das mit dem Aidsvirus auf die Welt gekommen und bereits nach 30 Stunden mit einer antiretroviralen Therapie behandelt worden war, konnte die Viruslast bis unter die Nachweisgrenze gesenkt werden. Der bisherige Behandlungserfolg lässt Mediziner hoffen, dass eine frühe Therapie bei Neugeborenen den Ausbruch von Aids tatsächlich verhindern kann. Bei der heute Dreijährigen aus Mississippi könne von einer „funktionellen Heilung“ gesprochen werden, heißt es in einer Studie, die jetzt im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht wurde. Basierend auf diesen Erfahrungen soll Anfang 2014 eine Studie zur frühzeitigen antiviralen Therapie bei HIV-infizierten Neugeborenen gestartet werden. AFP



Mit Schwarmintelligenz zum richtigen Gleis

Das kennt jeder: Am Bahnhof oder Flughafen wird eine Änderung bekannt gegeben, aber man versteht nur die Hälfte. Dann ist es am schlauesten, sich einer Gruppe von anderen Reisenden anzuschließen. Das geht aus Experimenten zur Schwarmintelligenz hervor, über die Forscher des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei in „Plos One“ berichten. Sie hatten Probanden typische Ansagen zu Gleis- oder Flugsteigwechseln vorgespielt und die Aufnahmen durch Nebengeräusche gestört. Die Versuchsteilnehmer sollten die Sätze möglichst genau wiedergeben. Den Gruppen von acht Teilnehmern gelang das stets besser als dem jeweils besten Teammitglied allein, berichten die Forscher. Es lohne sich also auch für sehr gute Zuhörer, sich einer Gruppe anzuschließen. nes

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