NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Studenten gegen „klammheimliche“ Unigebühren im Südwesten



Der „Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften“ (Fzs) kritisiert Pläne, wonach die Hochschulen in Baden-Württemberg künftig Gebühren unter anderem für Auswahlgespräche erheben sollen. Die grün-rote Regierung versuche, „Studiengebühren klammheimlich wieder einzuführen“, heißt es in einer Fzs-Erklärung. Laut eines Entwurfs für ein neues Hochschulgesetz sollen einige Studienbewerber bis zu 100 Euro Gebühren für Auswahlgespräche bezahlen. Dazu gehören etwa Bewerber für Lehramtsstudiengänge an Grund- und Hauptschulen, für Duale Hochschulen und für künstlerische Fächer. Die Hochschulen werden demzufolge verpflichtet, diese Gebühren zu erheben. Bisher liegt es im Ermessen der Hochschule, ob sie für ein Musikvorspiel oder eine Eignungsprüfung Geld nimmt. Zudem sollen Sprach- und Computerkurse Geld kosten. tiw



Gericht verhandelt im März

über Schavans Doktortitel

Die Klage von Ex-Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) gegen den Entzug ihres Doktortitels wird am 20. März kommenden Jahres vor Gericht verhandelt. Das gab ein Sprecher des Düsseldorfer Verwaltungsgerichts am Montag bekannt. Die Uni Düsseldorf hatte Schavan Anfang Februar den Doktortitel entzogen, weil sie vor 33 Jahren in ihrer Promotionsarbeit vorsätzlich getäuscht haben soll. Sie habe „systematisch und vorsätzlich gedankliche Leistungen vorgetäuscht, die sich nicht selbst erbracht“ habe, hieß es. Schavan war vier Tage später als Bundesministerin zurückgetreten. Die Politikerin hatte eine Täuschungsabsicht stets bestritten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben