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Foto: WZB/Ausserhofer
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Berliner Haushälter sparen an Forschung für Fachhochschulen

Das Berliner „Institut für angewandte Forschung an Fachhochschulen (IFAF)“ muss in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich auf die Hälfte seiner Mittel verzichten. Der Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses bewilligte am gestrigen Mittwoch einen Jahreszuschuss von einer Million Euro. Das entspricht zwar der bislang für den Titel eingestellten Summe. Doch das IFAF hatte bislang eine weitere Million Euro aus dem Topf für „Gezielte Forschungsförderung“ der Senatsverwaltung für Forschung bekommen. Für diesen Topf sind aber nicht mehr wie bislang rund sechs Millionen Euro vorgesehen, sondern nur noch 1,5 Millionen. Das IFAF dürfte von dort darum keine Mittel mehr bekommen. – Für das Forum Transregionale Studien sind jährlich 300 000 Euro eingeplant, was lediglich den Betrieb der Geschäftsstelle absichert. Für die Stipendiaten müssen fortan alle Mittel aus externen Quellen eingeworben werden. Tsp

WZB-Soziologin Heike Solga erhält Berliner Wissenschaftspreis

Die Bildungsoziologin Heike Solga, Direktorin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), erhält den mit 40 000 Euro dotierten Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Solga forscht zur Entstehung und Verfestigung sozialer Ungleichheit. Mit dem Nachwuchspreis des Regierenden Bürgermeisters, der mit 10 000 Euro dotiert ist, wurde die Umweltökonomin Jadwiga R. Ziolowski von der HU für ihre Forschung zu Biokraftstoff ausgezeichnet. Tsp

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