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Der Bauch erahnt das Eheglück

Ob ihr Glück hält, ahnen frisch Vermählte besser, als sie es sagen können, schreiben amerikanische Forscher um James McNulty im Fachblatt „Science“. Aussagekräftig sei nicht das bewusste Urteil, das jemand über seinen Partner und die Beziehung fällt, sondern das Unbewusste: „Unbewusste Einschätzungen sind anscheinend immun gegen den Antrieb, die eigene Beziehung in ein positives Licht zu rücken.“ Die Forscher beobachteten vier Jahre 135 frisch Verheiratete und fragten sie alle sechs Monate, wie zufrieden sie mit ihrer Beziehung sind und ob es ernste Probleme gibt. Zum Studienstart bewerteten die Partner die Beziehung außerdem mit 15 gegensätzlichen Adjektivpaaren. Um das Unbewusste zu ergründen, zeigten die Forscher ihnen Fotos ihrer Partner oder fremder Menschen und konfrontierten sie anschließend mit positiv oder negativ besetzten Wörtern. Wer diese besonders schnell und richtig einordnete, galt als unbewusst zufriedener mit seinem Partner. Obwohl alle Teilnehmer im Laufe der Jahre unzufriedener mit ihrer Ehe wurden, büßten Partner, die anfangs besonders vom Glück erfüllt waren, deutlich weniger Zufriedenheit ein. Sie berichteten auch weniger von Beziehungsproblemen. „Eine positive intuitive Einstellung zum Partner scheint die Zufriedenheit in der Ehe zu schützen“, sagt McNulty.wsa

Weniger Professuren ausgeschrieben

Einer Auswertung des Deutschen Hochschulverbandes zufolge haben sich für Nachwuchswissenschaftler die Aussichten auf eine Professur verschlechert. Die Gesamtzahl der ausgeschriebenen Stellen sei im Jahr 2011 gegenüber dem Vergleichsjahr 2009 um 318 auf 1538 gesunken, berichtet der Verband in der Dezember-Ausgabe seiner Zeitschrift „Forschung und Lehre“. Damit habe sich die Zahl der Vakanzen nach dem „Boom der Exzellenzinitiative“ wieder dem früheren Stand angenähert. Gesunken sei die Zahl der ausgeschriebenen Professuren in der Pharmazie, der Theologie und der Veterinärmedizin, gestiegen in Mathematik, Pädagogik, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Wegen der verringerten Quote von Wiederbesetzungen könnte die Zahl der Ausschreibungen weiter sinken, heißt es. -ry

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