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Radioastronomie hilft beim Erkennen von Weltraumschrott

Eigentlich wurde der „WMA“-Antennenpark in Australien errichtet, um mithilfe der empfangenen Radiosignale das junge Universum zu erforschen. Doch er kann auch helfen, Weltraumschrott aufzuspüren, berichten Steven Tingay und Kollegen von der Curtin University in Perth. Sie nutzen den Umstand, dass Sendemasten für Radioprogramme nicht nur übers Land funken, sondern auch ins All. Objekte wie Satelliten, die Internationale Raumstation und sogar der Mond werfen die Signale teilweise zur Erde zurück, wo sie vom WMA erfasst werden. Die Anlage ist so ausgefeilt, dass sie Trümmer bis hinunter zu einer Größe von einem Meter in einer Entfernung von 1000 Kilometern erkennen kann, sagt Tingay. Indem ihre Flugbahn verfolgt wird, lässt sich herausfinden, ob sie Satelliten gefährlich werden und diese besser ausweichen sollten. nes

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