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Präparate mit Antioxidantien verringern das Krebsrisiko nicht

Mehrere frühere Untersuchungen ließen vermuten, dass bestimmte Vitamine oder das Spurenelement Selen aufgrund ihrer Wirkung als Antioxidans das Krebsrisiko senken können. Zwei Langzeitstudien in den USA kommen nun zu einem anderen Ergebnis: Die Einnahme von Vitamin C-, Vitamin E- oder Selenpräparaten über mehrere Jahre hat bei Männern keinen Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit, an Prostatakrebs oder anderen Krebsformen zu erkranken. Das berichten Forscher im „Journal of the American Medical Association“. Die Resultate seien enttäuschend, schreibt Peter Gann von der Universität Illinois in einem Kommentar. Vielleicht müsse man die Idee ganz aufgeben, durch einzelne, chemisch definierte Nahrungsbestandteile das Krebsrisiko zu senken. wsa

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