Wissen : NACHRICHTEN

Deutschland stagniert

bei Forschungsausgaben

Deutschland stagniert weiter bei den Ausgaben für Forschung und Entwicklung. 2007 machten diese 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus, teilte am Mittwoch das Statistische Bundesamt mit. Der Anteil entspricht dem des Vorjahres. Deutschland verfehlt damit weiterhin das von allen EU-Staaten angestrebte Ziel, bis 2010 drei Prozent des BIPs in Forschung und Entwicklung zu investieren. Insgesamt wurden 61,5 Milliarden Euro für den Bereich ausgegeben. 70 Prozent aller Forschungstätigkeiten fanden in Unternehmen statt, die Ausgaben für Hochschulen und außeruniversitäre Institute machten gut 30 Prozent aus. tiw

Regenwälder nehmen Kohlendioxid auf und dämpfen den Klimawandel

Intakte Tropenwälder der Erde nehmen fast ein Fünftel der vom Menschen verursachten Kohlendioxidemissionen auf. Sie bremsen damit den Klimawandel deutlich. Jedes Jahr nehmen diese Ökosysteme 4,8 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre auf, wie Forscher der Universität Leeds im Fachjournal „Nature“ (Band 457, Seite 1003) berichten. Allein die afrikanischen Tropenwälder nehmen jährlich bis zu 1,2 Milliarden Tonnen CO2 auf. Mit steigender Tendenz: Von 1968 bis 2007 seien es jedes Jahr 2,2 Tonnen Kohlendioxid pro Hektar mehr gewesen. Die Forscher vermuten, dass das Gas wie eine Art Dünger wirkt, so dass die Bäume größer werden und deshalb mehr CO2 aufnehmen können. Das Wachstum könne sich jedoch nicht unbegrenzt fortsetzen. dpa

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