Wissen : NACHRICHTEN

Professoren empfehlen Berufspraxis nach Bachelor-Studium

Gut die Hälfte der Professoren in der Betriebswirtschaftslehre empfiehlt ihren Studierenden, nach dem Bachelor-Abschluss erst einmal Berufserfahrung zu sammeln. Das geht aus einer Umfrage des Centrums für Hochschulentwicklung unter 680 BWL–Professoren hervor. 43 Prozent der Uni-Professoren und 66 Prozent der Fachhochschul-Professoren halten es für sinnvoll, dass Studierende erst einmal arbeiten, bevor sie einen Master-Studiengang aufnehmen. Von den für die Studie befragten Master-Studierenden gaben allerdings nur 21 Prozent an, sie hätten tatsächlich nach dem Bachelor Berufserfahrung gesammelt. 93 Prozent entschieden sich für den Master, weil sie sich davon bessere Karrierechancen erhofften. Nur 15 Prozent meinten, sie hätten allein mit dem Bachelor überhaupt keine Chancen auf dem Arbeitsmarkt gesehen. Studierende, die sich noch im Bachelor-Bereich befinden, wurden für die Untersuchung nicht befragt. tiw

Deutschland unterstützt akademischen Wiederaufbau im Irak

Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat mit dem Irak eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Ziel von deutschen Fördermaßnahmen sei die Gründung einer deutsch-irakischen Hochschule, teilte der DAAD am Freitag in Bonn nach Treffen in Bagdad mit. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte bei seinem Besuch vor kurzem erste Urkunden für Stipendien an zwei irakische Studenten überreicht. Mit dem deutsch-irakischen Regierungsstipendienprogramm sollen pro Jahr bis zu 100 Iraker nach Deutschland kommen, um ihren Master-Abschluss zu machen oder zu promovieren. Zudem ist vorgesehen, dass die 100 besten irakischen Schulabgänger künftig in Deutschland studieren können. dpa

Komplizierter Name,

riskantes Produkt

Was der Bauer nicht kennt, dass isst er nicht, lautet ein Sprichwort. Neuen Dingen begegnen viele Menschen erst einmal mit Misstrauen. Dabei gibt es offenbar eine einfache Richtschnur, wenn es darum geht, das Risiko durch ein unbekanntes Produkt einzuschätzen: die Schwierigkeit, den Produktnamen auszusprechen. Das ergab eine Studie von Psychologen der Universität Michigan, die nun im Fachblatt „Psychological Science“ veröffentlicht wurde. Sie legten Studenten eine Liste mit Lebensmittelzusatzstoffen vor und ließen diese das Gefahrenpotenzial der Substanzen abschätzen. Das vergleichsweise leicht auszusprechende „Magnalroxat“ wurde als weniger riskant eingeschätzt als das zungenbrecherische „Hnegripitrom“. wez

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