Wissen : NACHRICHTEN

Woher die grauen Haare kommen

Es sind nicht die Sorgen oder die Weisheit, die uns ergrauen lassen. Ursache ist die Ansammlung von Wasserstoffperoxid in den Haarwurzeln. Das ergab eine Studie europäischer Wissenschaftler, die im Fachblatt „Faseb Journal“ online veröffentlicht wurde. „Nicht nur Blondinen ändern ihre Haarfarbe mit Wasserstoffperoxid“, sagte Gerald Weissmann, Chefredakteur des „Faseb Journal“. „Alle Haarzellen produzieren ein wenig Wasserstoffperoxid, aber wenn wir älter werden, wird aus dem bisschen eine ganze Menge. Wir bleichen unser Haarpigment darin, und unser Haar wird erst grau und dann weiß. Doch ist diese Forschung ein erster Schritt, um sozusagen zur Wurzel des Problems vorzudringen.“ Die Forscher fanden heraus, dass die Ursache für die Ansammlung von Wasserstoffperoxid ein Enzymmangel ist: das Enzym, das die Substanz in Wasser und Sauerstoff spaltet, eine Katalase, ist weniger aktiv. Dadurch steigt der Gehalt an Wasserstoffperoxid. Es blockiert seinerseits ein Enzym, das die Produktion des Haarfarbstoffs Melanin steuert. wez

Schützt Vitamin D vor Schnupfen?

Nicht nur Knochen brauchen Vitamin D. Es ist auch für die Immunabwehr wichtig. So erkranken Menschen mit wenig Vitamin D im Blut häufiger an Schnupfen und Grippe, wie US-Mediziner berichten. Besonders dann, wenn bereits eine chronische Atemwegserkrankung wie Asthma vorliegt. Studien müssen nun zeigen, ob das Anheben des Vitamin-D-Spiegels das Immunsystem stärken und vor Erkältungskrankheiten schützen kann, schreiben die Forscher im Fachblatt „Archives of Internal Medicine“. „Die Ergebnisse unserer Studie sprechen für eine wichtige Rolle von Vitamin D bei der Abwehr von Atemwegsinfektionen“, sagt Adit Ginde von der Universität von Colorado in Denver. Da die Vitamin-D-Produktion in der Haut vom Sonnenlicht abhängig ist, sinkt der Vitamin-Blutspiegel im Winter ab. Das könnte die erhöhte Anfälligkeit für virale Infekte in dieser Jahreszeit begünstigen.wsa

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