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Mensa-Gast vererbt US-Uni Millionen

Mit einem Millionengeschenk hat sich ein Amerikaner für die Gesellschaft bei seiner täglichen Mahlzeit in der Mensa einer kalifornischen Universität bedankt. Bruce Lindsay vermachte der Vanguard University sein gesamtes Vermögen, das auf mehrere Millionen Dollar geschätzt wird. Lindsay nutzte das All-you-can-eat- Angebot für 1,25 Dollar. Er blieb der Uni jahrzehntelang treu, bis er im Alter von 79 Jahren starb. Von einem früheren Präsidenten der Hochschule bekam er wegen seiner Tipps an Studierende und Dozenten in den 80er Jahren den Titel „Studentenbeistand“ verliehen – verbunden mit kostenlosen Mahlzeiten in der Mensa. Das überraschende Erbe will die Uni, die Schulden in Höhe von 42 Millionen Dollar hat, teilweise für den Bau eines neuen Speisesaales verwenden. AP

Weniger Patente

aus Berliner Hochschulen

Die Zahl der von den Berliner Hochschulen angemeldeten Patente ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. 2008 wurden von der von den großen Hochschulen getragenen „Ipal Gesellschaft für Patentverwaltung Berlin“ 52 Patente angemeldet. 2007 waren es noch 64. Das geht aus einer Antwort der Wissenschaftsverwaltung auf eine kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Heiko Melzer hervor. 2006 wurden 69 Patente angemeldet, im Jahr zuvor nur 44. Die Patentintensität Berlins liege im Vergleich mit anderen Bundesländern „im vorderen Mittelfeld“, heißt es. Es müsse allerdings berücksichtigt werden, dass Patente aus den Instituten der überregionalen Forschungsgemeinschaften an deren Hauptsitz angemeldet würden und nicht in Berlin. Davon profitiere vor allem Bayern. tiw

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