Wissen : NACHRICHTEN

Vor allem im Osten gibt es

weniger Schulabbrecher

Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss ist seit dem Jahr 2000 gesunken. Während damals im Schnitt 9,2 Prozent der Schüler keinen Schulabschluss schafften, waren es 2007 nur noch 7,3 Prozent, teilt das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln mit. Allerdings gibt es große regionale Unterschiede. Besonders deutlich ist der Rückgang in Thüringen (von 12,6 auf 7 Prozent), in Sachsen-Anhalt (von 12,3 auf 7,7 Prozent) und in Sachsen (von 12 auf 8,4 Prozent). Dagegen verließen in Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen mehr Schüler die Schule ohne Abschluss (plus 0,5 auf 10,4 Prozent beziehungsweise plus 0,4 auf 6,5 Prozent). Allerdings ist der Anteil der Schüler ohne Abschluss in Nordrhein- Westfalen besonders niedrig. Nur in Baden-Württemberg sind es mit 5,8 Prozent noch weniger. dpa

Studie: Eltern unterschätzen Einfluss

von Kindern auf ihr Kaufverhalten

Kinder haben großen Einfluss auf das Kaufverhalten ihrer Eltern. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Universität Wien. Konsumforscher haben 200 Eltern im Supermarkt beobachtet. Dabei zeigte sich, dass Eltern den Einfluss ihrer Kinder auf Kaufentscheidungen enorm unterschätzen. Die Kinder lösten doppelt so viele Spontaneinkäufe aus, wie den Eltern bewusst war. Die Forscher sprechen Empfehlungen für Eltern und Kinder aus: Am besten können Kaufanfragen gering gehalten werden, wenn die Kinder mit dem Gesicht zu den Eltern im Einkaufswagen sitzen, denn dadurch wird ihr das Blickfeld eingeschränkt. Für Kinder zahlt es sich aus, höflich nach dem Gewünschten zu fragen. Denn dann sind Eltern deutlich häufiger bereit, auf Wünsche einzugehen, als wenn zornig oder zögerlich nach Waren verlangt wird. mila

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