Wissen : NACHRICHTEN

Rotes Fleisch erhöht Sterberisiko

Wer ein langes Leben will, der sollte weniger rotes Fleisch essen. Das legt eine Studie des Nationalen Krebsinstituts der USA nahe. Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen den Essgewohnheiten und dem Sterberisiko von einer halben Million Menschen. Das Fünftel der Studienteilnehmer, das angab, am wenigsten rotes Fleisch zu essen, hatte ein niedrigeres Risiko, an einer Herzerkrankung oder Krebs zu sterben als das Fünftel, das am meisten rotes Fleisch aß. Auch das allgemeine Sterberisiko war bei den „Fleischfans“ am höchsten. „Insgesamt könnten 11 Prozent der Todesfälle bei Männern und 16 Prozent der Todesfälle bei Frauen verhindert werden, wenn Menschen nur so viel rotes Fleisch essen würden, wie das unterste Fünftel in unserer Studie“, schreiben die Forscher im „Archives of Internal Medicine“. kkp

Eisendüngung der Meere wirkt kaum gegen Klimakiller

Die künstliche Düngung der Weltmeere mit Eisen kann die Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid kaum vermindern. Das ist ein Ergebnis der Reise des Forschungsschiffs „Polarstern“, bei der Forscher die Auswirkung der Eisendüngung im Südatlantik untersucht hatten. Unter Meeresschützern war die Fahrt umstritten. Sie unterstellten, die Wirtschaft suche nach einer billigen Lösung zur CO2-Entsorgung. In den kieselsäurearmen Gewässern hatte die Eisendüngung jedoch keinen Effekt auf die CO2-Konzentration der Luft, wie das Alfred-Wegener-Institut mitteilt. Drei Viertel der Meere seien arm an Kieselsäure.dpa

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