Wissen : NACHRICHTEN

Fütterung von Kühen mit „Genmais“ verändert Milch nicht

Mit genetisch verändertem Mais gefütterte Kühe geben einer Studie zufolge ganz normale Milch. Auch nachdem die Tiere rund zwei Jahre lang den Mais gefressen hatten, sei ihre Milch unverändert gewesen, teilte die Technische Universität München am gestrigen Mittwoch mit. Der „Genmais“ Mon810 werde von Kühen demnach genauso verdaut wie herkömmlicher Mais. In den Mais Mon810 wurde das Gen eines Bakteriums eingeschleust, das ein Insektizid produziert und den Schädling namens Maiszünsler tötet. Gegner der Gentechnik befürchteten, dass das für den Maiszünsler giftige Protein anderen Tieren und Menschen schadet. dpa

Aschewolken von Vulkanen verhalten sich wie Tornados

Aschewolken sind Tornados sehr ähnlich. Zu diesem Schluss kommen Forscher von der Universität Illinois. Eruptionswolken bestehen aus einer Säule, in der heißes Gas und Aschpartikel nach oben transportiert werden, sowie einer pilzförmigen Kappe. Bislang gingen Forscher davon aus, dass die kilometergroßen Gebilde symmetrisch und starr sind. Das Team um Pinaki Chakraborty konnte anhand von Satellitenbildern zeigen, dass sich Aschwolken wie Tornados um eine senkrechte Achse drehen und dabei verformt werden. Die Rotation würde auch erklären, warum oftmals Blitze und Windhosen bei Eruptionswolken auftreten, schreiben sie im Fachblatt „Nature“.nes

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