Wissen : NACHRICHTEN

Jede zweite Hochschule nimmt an Wettbewerb für bessere Lehre teil

Am Wettbewerb Exzellente Lehre von Stifterverband und Kultusministerkonferenz nimmt jede zweite antragsberechtigte Universität bzw. Fachhochschule in Deutschland teil, teilen die Veranstalter mit. Wegen der unterschiedlichen Rahmenbedingungen bei staatlichen und privaten Hochschulen sei der Wettbewerb auf den Kreis der staatlichen und überwiegend staatlich finanzierten Hochschulen beschränkt. Insgesamt seien 108 Antragsskizzen eingereicht worden. In Rheinland-Pfalz und Hessen hätten sich alle Universitäten beworben. In der ersten Maiwoche entscheiden zwei Gutachterkommissionen getrennt für Universitäten und Fachhochschulen, welche Hochschulen zu einem ausführlichen Antrag aufgefordert werden. Insgesamt stehen zehn Millionen Euro bereit. Die Siegerinnen werden Ende des Jahres bekannt gegeben. Sie erhalten maximal je eine Million Euro. Es sollen mindestens zehn Konzepte ausgezeichnet werden. Tsp

Hochschulen in NRW bilden so viele Akademiker aus wie nie zuvor

Noch nie sind in Nordrhein-Westfalen so viele Akademiker ausgebildet worden wie derzeit. Mit einer Absolventenquote von 26,1 Prozent liege Nordrhein-Westfalen zwei Prozent über dem Bundesdurchschnitt und sei damit nach Hessen (26,4) und vor Baden-Württemberg (25,0) auf Platz zwei der Flächenländer. Das geht nach Angaben des NRW-Wissenschaftsministeriums aus den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2007 hervor. Die Absolventenquote gibt den Anteil derjenigen an der altersspezifischen Wohnbevölkerung im Berichtsjahr an, die das erste Hochschulstudium erfolgreich abschließen. Noch im Jahr 2005 habe sie in Nordrhein-Westfalen lediglich 20,5 Prozent betragen. Damit lag NRW sowohl hinter dem Bundesdurchschnitt als auch hinter den Flächenländern Niedersachsen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Tsp

DFG eröffnet Büro in Tokio

Der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Matthias Kleiner, wird am 15. April die neue Auslandsrepräsentanz der DFG in Tokio eröffnen. Nach Peking, Washington/New York, Moskau und Neu-Delhi ist das Japan-Büro die fünfte Auslandsrepräsentanz der DFG. Das Büro ist im Deutschen Kulturzentrum in Tokio angesiedelt, in dem auch der Deutsche Akademische Austauschdienst und die Fraunhofer-Gesellschaft eine Repräsentanz haben. Tsp

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