Wissen : NACHRICHTEN

Uni Duisburg-Essen zieht Studiengebühr doppelt ein

Bei rund 1100 Studenten der Universität Duisburg-Essen sind die Studiengebühren für das Sommersemester 2009 zweimal abgebucht worden. Die Sparkasse Essen habe fälschlicherweise Abbuchungen vorgenommen, die aufgrund einer fehlenden elektronischen Unterschrift eigentlich nicht hätten ausgeführt werden dürfen, sagte eine Sprecherin der Hochschule am Freitag in Duisburg. Man arbeite „mit Hochdruck“ daran, die fälschlicherweise eingezogenen Beiträge zurückzuzahlen. In Nordrhein-Westfalen erheben die Hochschulen eine Gebühr von bis zu 500 Euro im Semester.ddp

Neue Abituraufgaben in NRW

vom „Tüv“ geprüft

Die Aufgaben für das am Dienstag in Nordrhein-Westfalen beginnende Zentralabitur sind erstmals von einem „Abi-Tüv“ überprüft worden. Die mehr als 1000 Aufgaben für die insgesamt 76 000 Abiturienten seien bundesweit erstmals von einer unabhängigen Kommission „auf ihre wissenschaftliche Korrektheit“ und „schulpraktische Umsetzbarkeit“ kontrolliert worden, teilte Landesschulministerin Barbara Sommer (CDU) in Düsseldorf mit. Der „Abi-Tüv“ sei beim Institut für Schulentwicklungsforschung der Universität Dortmund angesiedelt. Im vergangenen Jahr waren den Schülern beim ersten Zentralabitur in NRW fehlerhafte und zum Teil unlösbare Aufgaben vorgelegt worden. KNA

Kompromiss bei neuen Stammzellen-Regeln in den USA

US-Forscher werden bei Arbeiten mit embryonalen Stammzellen auch in Zukunft nicht völlig freie Hand haben. Das geht aus einem Entwurf für Stammzellenprojekte hervor, die unter US-Präsident Barack Obama Anspruch auf staatliche Förderung haben sollen. Das Konzept soll dem US-Kongress demnächst zur Abstimmung vorgelegt werden, berichtete die „New York Times“. Danach werden US-Forschern künftig hunderte neuer Stammzelllinien zur Verfügung stehen. Allerdings müssen sie sich auf Embryonen aus Fruchtbarkeitskliniken beschränken, wenn sie staatliche Gelder in Anspruch nehmen wollen. Wichtig sei, dass die Embryonen von Fruchtbarkeitsbehandlungen übrig blieben und andernfalls entsorgt würden. Projekte mit Embryonen, die eigens für die Forschung erzeugt wurden, sollen weiterhin keinen Anspruch auf Unterstützung haben. Experten bezeichneten den Entwurf als „Kompromiss“, der Aussicht auf Zustimmung des Kongresses haben dürfte. Obama hatte im Wahlkampf versprochen, alle Schranken für staatlich finanzierte Stammzellprojekte aufheben zu wollen. dpa

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