Wissen : NACHRICHTEN

Mineralfasern in Vulkanasche

Von Vulkanausbrüchen geht nicht nur unmittelbar eine Gefahr für Leib und Leben aus. Chilenische und englische Geowissenschaftler haben nachweisen können, dass sich in der heißen Vulkanasche winzige mineralische Nadeln und Fasern bilden. Ähnlich Asbestfasern und Feinstaubpartikeln können diese tief in die Lunge eindringen. Bei der Bewertung der kurz- und langfristigen Gesundheitsrisiken, die von Vulkanasche ausgingen, müsse die Entstehung lungengängiger Mineralfasern berücksichtigt werden, schreiben die Forscher um Martin Reich von der Universität von Chile im Fachblatt „Geology“. JKM

Kleinste Glühlampe der Welt

Mit bloßem Auge lässt sich die wohl kleinste Glühlampe der Welt nicht erkennen. Erst wenn Strom durch das einzelne mehrwandige Nanoröhrchen fließt, erscheint ein winziger Lichtpunkt. Gebaut wurde diese filigrane Lichtquelle von Physikern der Universität von Kalifornien in Los Angeles, die darüber in einer der kommenden Ausgaben der Zeitschrift „Physical Review Letters“ berichten. Das etwa anderthalb Mikrometer lange Nanoröhrchen besitzt lediglich einen Durchmesser von 13 Millionstel Millimetern. In einer Vakuumkammer versahen die Forscher es mit winzigen Elektroden aus Gold und Palladium. Fließt ein elektrischer Strom, heizt sich das Röhrchen auf, beginnt zu glühen und sendet Millionen von Lichtteilchen pro Sekunde aus. wsa

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