Wissen : NACHRICHTEN

Sachsens Ministerpräsident fordert Bekenntnis zu Forschungspakten

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat sich für eine Verlängerung der drei Bund-Länder-Programme für Hochschulen und Forschung ausgesprochen. Hochschulpakt, Exzellenzinitiative und der Pakt für Forschung und Innovation müssten auf „finanziell sichere Füße“ gestellt werden, teilte Tillich mit. Er halte es für „sehr wahrscheinlich“, dass die Zukunft der Forschungspakte auf der Ministerpräsidentenkonferenz am 4. Juni beschlossen werde. Der Bund und die Länder ringen derzeit um die Finanzierung der milliardenschweren Sonderprogramme. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat zwar erklärt, sie wolle alle drei Programme fortsetzen.

Laut Regierungssprecher Ulrich Wilhelm werden mit den Ländern aber noch weitere Gespräche über die haushaltspolitischen Fragen ab dem Jahr 2011 geführt. dpa

Militante Studenten sollen kein Diplom bekommen

Die französische Regierung will angesichts der anhaltenden Proteste gegen die Universitätsreform militanten Studenten die Abschlüsse verweigern. „Wir werden denjenigen, die dafür verantwortlich sind, dass die Universitäten nicht funktionieren, keine Diplome geben“, sagte Bildungsminister Xavier Darcos am Montag dem Radiosender RTL. Die andauernden Blockaden schadeten vor allem den schwächsten Studenten wie denjenigen, die sich ihr Studium selbst finanzierten. Die öffentliche Meinung ändere sich, die Studenten unterstützten die Blockaden nicht mehr. Rund 15 Wochen nach Beginn der Proteste gegen die Universitätsreform sind in Frankreich einige Institute noch immer blockiert. dpa

Humboldt-Universität: Studierende kritisieren neue Regeln

Die Studierendenvertretung der Humboldt-Universität, Refrat, kritisiert an der Uni geplante neue Regelungen für Studierende. So werde die bisherige Anmeldefreiheit zu Lehrveranstaltungen gestrichen. Die Studierenden müssten sich schon Monate vorher zu Lehrveranstaltungen und Prüfungen verpflichten, ohne die Dozenten und deren Arbeits- und Prüfungsanforderungen zu kennen. Auch drohe bei Plagiaten die Zwangsexmatrikulation. Allerdings reichten schon Zitierungenauigkeiten, um exmatrikuliert werden. Zum Teil laste die Beweispflicht auf den Studierenden. Tsp

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben