Wissen : NACHRICHTEN

EU-Bildungsminister wollen

stärker zusammenarbeiten

Die Bildungsminister der 27 EU-Mitgliedstaaten wollen der Wirtschaftskrise mit einer verstärkten Zusammenarbeit begegnen. „Der Wert des Wissens muss gesteigert werden“, sagte EU-Bildungskommissar Jan Figel am Dienstag in Brüssel. Die Minister einigten sich bei dem Ministerrat für Jugend, Bildung und Kultur auf fünf Bezugswerte, die bis zum Jahr 2020 verwirklicht werden sollen. Demnach sollen bis dahin etwa 40 Prozent der 30- bis 34-Jährigen einen Hochschulabschluss haben. Zudem soll es weniger als zehn Prozent Schulabbrecher geben. dpa

Charité und TU Berlin melden

die meisten Erfindungen an

Wissenschaftler aus der Charité haben im vergangenen Jahr die meisten Erfindungen bei Berlins Gesellschaft für Patentverwertung ipal angemeldet, nämlich 59. Die TU lag mit 48 Erfindungen auf Platz zwei unter den Berliner Hochschulen. Insgesamt gingen 169 Erfindungsmeldungen bei der ipal ein. Tsp

Graduiertenkollegs für FU und TU

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziert an der Freien Universität Berlin zwei neue Graduiertenkollegs: Ein sozial- und kulturwissenschaftliches Doktorandenprogramm zur Globalisierung kooperiert mit drei mexikanischen Forschungseinrichtungen. Im Kolleg „Fluor als Schlüsselelement“ arbeitet die FU mit der Humboldt-Uni zusammen. An der Technischen Universität wurde ein Graduiertenkolleg an der Schnittstelle von Physik und Chemie bewilligt. Die Kollegs werden von der DFG für zunächst viereinhalb Jahre gefördert. Tsp

Demonstration gegen Kongress von Psychotherapeuten an Uni Marburg

Das Bündnis „Kein Raum für Sexismus, Homophobie und religiösen Fundamentalismus“ ruft zur Demonstration gegen den evangelikal geprägten „6. Kongress für Psychotherapie und Seelsorge“ auf. Nach Angaben des Bündnisses treten bei dem Treffen an der Universität Marburg vom 20. bis zum 24. Mai Referenten auf, die die „Heilung von Homosexualität“ propagieren. Das Bündnis hält auch den Auftritt einer Ärztin für skandalös, die ein Seminar zum Thema „Abtreibung als Trauma“ abhalten will. Ihr Therapie-Programm sei ein „Akt der Gewalt gegen hilfesuchende Frauen“. Grundsätzlich sollten „religiös-fundamentalistischen Positionen“ keine öffentlichen Räume zur Verfügung gestellt werden, hieß es. Der Kongress für Psychotherapie war auch von der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ kritisiert worden, in der über 800 Forscher von allen großen deutschen Universitäten organisiert sind.  Die Demonstration startet am 21. Mai um 10.30 Uhr am Marburger Hauptbahnhof. Tsp

Der Bund schreibt 500 weitere Aufstiegsstipendien aus

Knapp 1000 Aufstiegsstipendien hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung in diesem Jahr bereits vergeben und damit das für Ende 2009 gesetzte Ziel frühzeitig erreicht. Beworben hatten sich 4000 beruflich Qualifizierte, die ein Studium aufnehmen wollen, teilt das Ministerium mit. Jetzt wurde eine neue Auswahlrunde für rund 500 weitere Stipendien eröffnet. Eine Bewerbung im Internet ist bis zum 10. Juli möglich (www.aufstieg-durch-bildung.info). Tsp

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