Wissen : NACHRICHTEN

Österreich beteiligt sich doch weiter am Forschunsgzentrum Cern

Vor gut einer Woche verkündete Österreichs Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP), sein Land werde im Jahr 2011 aus dem europäischen Forschungsprojekt Cern aussteigen. Das Vorhaben löste eine heftige Debatte aus. Nun hat sich Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) eingeschaltet. Nach einem Gespräch mit Hahn sagte Faymann gestern, er könne sich einen Austritt nicht vorstellen. Seine Partei werde dem Plan im Kabinett nicht zustimmen. Hahn hatte den Ausstieg aus dem Projekt damit begründet, dass die Beteiligung einen zu großen Anteil des Forschungsetats verschlinge. Faymann dagegen sieht Österreichs Ruf in der Forschung gefährdet. dpa

Wasserflöhe machen Mücken

das Leben schwer

Mückenlarven haben geringere Überlebenschancen, wenn im gleichen Tümpel Wasserflöhe leben. Der Grund: Beide Tierarten konkurrieren um die gleiche Nahrung, berichten Wissenschaftler vom Umweltforschungszentrum Leipzig. Sie wollen diesen Effekt jetzt nutzen, um Insektenplagen und damit die Übertragung von Krankheiten zu verhindern. Die Gefahr besteht vor allem in Teichen und Flussauen, die nur zeitweise Wasser führen. Nach starken Niederschlägen legen Mückenweibchen dort unzählige Eier ab, die weitgehend ohne natürliche Feinde heranwachsen. Werden aber Wasserflöhe ausgesetzt, kann das Mückenwachstum gebremst werden, zeigen Versuche. Die Methode ist zum Patent angemeldet. nes

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