Wissen : NACHRICHTEN

Mikhail Gromov erhält den Abel-Preis Am gestrigen Dienstag hat Norwegens König Harald V. hat dem in Russland geborenen Mathematiker Mikhail Gromov (65) den Abel-Preis 2009 überreicht. Die Jury der norwegischen Wissenschaftsakademie hob die „revolutionären Beiträge zur Geometrie“ durch Gromov hervor. Der Abel-Preis ist mit sechs Millionen Kronen (686 000 Euro) dotiert und gilt als eine der weltweit wichtigsten Auszeichnungen in der Mathematik. Gromov arbeitete zunächst in der früheren Sowjetunion und wechselte 1982 an das französische Institut des Hautes Études Scientifiques in Bures-sur-Yvette. Er besitzt seit 1992 die französische Staatsbürgerschaft. In der Preisbegründung hieß es: „Gromov ist immer auf der Jagd nach neuen Fragen und denkt unablässig über neue Ideen zur Lösung wirklich großer Probleme nach.“ dpa

Komodowarane töten mit Gift

Komodowarane töten ihre Beute mit scharfen Zähnen und einem Arsenal von Giftdrüsen in ihrem breiten Maul. Damit bringen die bis zu drei Meter langen Echsen sogar Wildschweine zur Strecke. Das Gift führe zu einem plötzlichen Blutdruckabfall und damit zu einem Schockzustand, berichten Wissenschaftler von der Universität Melbourne online im Fachmagazin „PNAS“. Mittels Computersimulationen fanden sie heraus, dass Komodowarane einen wesentlich schwächeren Biss haben als Krokodile. Ihre Giftmischung gleiche der einiger Schlangen. Bislang wurde meist angenommen, die im Maul der Warane lebenden Bakterien könnten zum Tod der Beute führen. Dafür fand das Team aber keine Bestätigung. Vielmehr lasse die optimale Form des Schädels und der Zähne zusammen mit der Giftdrüse die Beute sterben. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben