Wissen : NACHRICHTEN

Stützstrümpfe nach Schlaganfall sinnlos

Zwei von drei Patienten mit einem Schlaganfall können nicht laufen. Jeder fünfte bis zehnte von ihnen bekommt ein Blutgerinnsel (Thrombose) in den Beinen, was zu einer lebensgefährlichen Lungenembolie führen kann. Als Vorbeugung gegen die Thrombose werden in vielen Ländern Stützstrümpfe empfohlen. Nun aber hat eine internationale Studie ergeben, dass Stütz- oder Kompressionsstrümpfe Patienten mit einem Schlaganfall nicht helfen und diesen sogar schaden können, weil sie Hautrisse, Geschwüre und Blasenbildung begünstigen. Die Untersuchung wurde von Martin Dennis von der Universität Edinburgh geleitet und in der Online-Ausgabe des Fachblatts „Lancet“ veröffentlicht. Laut Dennis hat es keinen Einfluss auf das Thrombose-Risiko, ob man als Schlaganfallpatient Stützstrümpfe trägt oder nicht. wez

Smarte Senioren

Das Forschungsministerium fördert die Uniklinik Charité im Rahmen des Projekts „SmartSenior – Intelligente Dienste und Dienstleistungen für Senioren“ mit 2,2 Millionen Euro. Insgesamt sind an der Initiative 29 Partner beteiligt, darunter Deutsche Telekom, Alcatel-Lucent, Siemens und die BMW Group sowie kleine und mittlere Unternehmen und Forschungseinrichtungen. Ziel ist es, das Leben für Ältere sicherer und komfortabler zu gestalten. Die Forschungsgruppe Geriatrie an der Charité will Therapien entwickeln, um Stürze zu verhindern und die Rehabilitation nach Schlaganfall zu verbessern. Tsp

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