Wissen : NACHRICHTEN

Stifterverband warnt vor Fachkräftemangel in der Forschung

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft warnt, dass Deutschland auch wegen des Fachkräftemangels seine Forschungsleistungen nicht so stark wie geplant steigern kann. „Das System ist träge, abrupte Steigerungen der Intensität von Forschung und Entwicklung sind aufgrund des Faktors Mensch gar nicht möglich“, sagte Generalsekretär Andreas Schlüter. Es liege daher nicht allein am Geld, dass Deutschland große Schwierigkeiten habe, ab 2010 jährlich drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung zu investieren. Dieses Ziel haben sich die Staats- und Regierungschefs der EU gesetzt. Allerdings gilt es jetzt schon als sicher, dass diese selbst gesteckte Marke im EU-Schnitt deutlich verfehlt werden wird. Deutschland investiert derzeit 2,54 Prozent des BIPs in Forschung und Entwicklung und gehört damit zu den besseren EU-Staaten. Die prozentualen Ausgaben stagnieren in Deutschland allerdings. tiw

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