Wissen : NACHRICHTEN

Trichinentempel der HU bekommt eine Million Euro

Für die Sanierung des „Trichinentempels“ bekommt die Humboldt-Universität eine Million Euro von der Hermann-Reemtsma-Stiftung. Die ehemalige Königliche Tierarzneischule mit anatomischem Theater wurde 1789/90 von Carl Gotthard Langhans im Auftrag von König Friedrich Wilhelm II. entworfen. Der „Trichinentempel“ ist das älteste und bedeutendste erhaltene Wissenschaftsgebäude in der Hauptstadt. Die Gesamtkosten für die Sanierung aller Gebäudeteile werden auf 7,6 Millionen Euro geschätzt. Die Humboldt-Universität bemüht sich bereits seit einigen Jahren um die Wiederherrichtung des Gebäudes mithilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Landesdenkmalamtes sowie Städtebaumitteln. Die Außensanierung könne so Ende 2009 abgeschlossen werden, teilte die Hochschule mit. Tsp

Forschungszentrum Rossendorf wird Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft

Das Forschungszentrum Rossendorf bei Dresden wird künftig Teil der Helmholtz-Gemeinschaft sein. Einen entsprechenden Vertrag zwischen dem Bund und dem Freistaat Sachsen unterzeichneten gestern Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) und Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU). Demnach soll das Forschunsgzentrum von 2011 an zu 90 Prozent vom Bund und 10 Prozent vom Freistaat gefördert werden. Der Jahresetat soll mehr als 70 Millionen Euro betragen, bei einer Mitarbeiterzahl von rund 750. Bisher war die Einrichtung, an der unter anderem Materialforschung betrieben wird, Mitglied in der Leibniz-Gemeinschaft. nes

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