Wissen : NACHRICHTEN

TU: Akademischer Senat kritisiert Hochschulfinanzierung

Der Akademische Senat der Technischen Universität Berlin hat die vereinbarten Eckpunkte für die Finanzierung der Berliner Hochschulen bis 2013 kritisiert. In einer Erklärung dankt das Gremium zwar seinem Präsidenten für „zielorientierte und hartnäckige“ Hochschulvertrags-Verhandlungen mit dem Berliner Senat. Es blieben aber mehrere Punkte offen, „die die Zukunftsfähigkeit der Berliner Hochschulen gravierend gefährden“. Von realen Aufwüchsen, die die nationale und internationale Konkurrenzfähigkeit der Unis verbessern würde, sei man „himmelweit“ entfernt. Für Tariferhöhungen nach 2010 fordert das Gremium eine Gleitklausel. Es bestehe zudem ein „Restrisiko“, da der Berliner Senat ab 2012 mit Bundesmitteln aus dem Hochschulpakt plane, die nach der Bundestagswahl wieder gekippt werden könnten. tiw

Mehr Wissenschaftler an den Unis

Mehr wissenschaftliches Personal, etwas weniger Studenten – an den Hochschulen zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch berichtete, waren Ende vorigen Jahres 273 200 Menschen an Hochschulen und Hochschulkliniken beschäftigt – fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der Professoren stieg binnen Jahresfrist um ein Prozent auf 38 500. Derweil waren im Wintersemester 2007/08 rund 1,94 Millionen Studierende eingeschrieben – 38 000 weniger als im Jahr zuvor. Die größte Gruppe sind die wissenschaftlichen Mitarbeiter: Ihre Zahl legte um sieben Prozent auf 132 200 zu. Den größten Zuwachs beim Personal verbuchten die Fachhochschulen mit sieben Prozent. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar