Wissen : NACHRICHTEN

Schweine mit Schweinegrippe-Viren

infiziert

Deutsche Forscher haben Schweine mit Schweinegrippe-Viren infiziert. Das Team um Thomas Vahlenkamp vom Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems schleuste das Virus über die Nase der Schweine ein. Bereits einen Tag später schieden die Tiere Viren aus und bekamen zudem Grippesymptome wie Niesen, Schnupfen, Fieber und Durchfall. Zugleich erbrachte das Team den Beweis, dass sich auch Schweine untereinander anstecken können. Es setzte gesunde Schweine und Hühner zu den infizierten Tieren. Während die Schweine nach drei Tagen die neuen H1N1-Viren ausschieden und Symptome hatten, blieben die Vögel gesund. Bisher gab es keinen Nachweis dafür, dass Schweine das Grippevirus übertragen. Die Forscher berichten darüber im Fachblatt „Journal of General Virology“ (online vorab). dpa

„Verzicht auf Psychosemittel

kostet Menschenleben“

Gutes wollen und schlechtes bewirken: ein Beispiel dafür ist die Behandlung von Menschen mit schizophrener Psychose. Wegen möglicher Nebenwirkungen wurde der Einsatz des modernen antipsychotischen Wirkstoffs Clozapin eingeschränkt. Jetzt stellt sich heraus, dass die Sterblichkeit von Patienten, die mit Clozapin behandelt werden, deutlich geringer ist als die von Patienten, die mit älteren Wirkstoffen behandelt werden, berichtet Jari Tiihonen von der Universität von Kuopio in Finnland im Fachblatt „Lancet“ (online vorab). Die Beschränkung des Clozapin-Einsatzes habe möglicherweise zu tausenden vorzeitiger Todesfälle geführt, meint Tiihonen. wez

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