Wissen : NACHRICHTEN

„Kürzere Auslandsaufenthalte

bei Studierenden im Trend“

Die Zahl von deutschen und ausländischen Studierenden, die sich beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) um ein Stipendium beworben haben, ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Bei den deutschen Studenten, die ins Ausland wollen, mache sich allerdings „ein Trend zu kürzeren Auslandsaufenthalten bemerkbar“, sagte jetzt DAAD-Präsident Stefan Hormuth anlässlich einer Jahresbilanz seiner Organisation. Hormuth führte das auf die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge zurück, „die nur sehr wenig Spielraum für Auslandserfahrungen lassen“. Hormuth appellierte an die Hochschulen, von vorneherein Zeitfenster in Studienprogramm einzubauen, die in der zweiten Studienhälfte einen Auslandsaufenthalt ermöglichen. Mit einem neuen Programm will der DAAD zudem vierjährige Bachelor-Programme fördern, bei denen ein ganzes Auslandsjahr bereits eingeplant ist. Insgesamt förderte der DAAD im vergangenen Jahr 57 500 deutsche und ausländische Stipendiaten, so viele wie nie zuvor. Das DAAD-Budget lag bei 304 Millionen Euro. tiw

Berlin stark bei Stiftungsprofessuren

Berlin ist nach Bayern und Baden-Württemberg das Bundesland mit den drittmeisten Stiftungsprofessuren. An den Berliner Hochschulen sind 60 Professuren von Firmen oder anderen Stiftern eingerichtet. In Bayern sind es 114, in Baden-Württemberg 103, heißt es in einer neuen Studie des Stifterverbands. Nach Berlin folgen Hessen (57 Stiftungsprofessuren), NRW (48) und Niedersachsen (46). Die meisten Professuren werden über fünf Jahre gefördert. Ist die Laufzeit der Stiftung beendet, übernehmen die Hochschulen oft die Finanzierung. tiw

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