Wissen : NACHRICHTEN

Behörde: Kein höheres Krebsrisiko

bei künstlichem Insulin

Nach Berichten über ein höheres Krebsrisiko für Diabetiker, die das künstliche Insulin Lantus nehmen, hat die europäischen Arzneimittelbehörde EMEA vorerst Entwarnung gegeben. Die Untersuchungen lieferten keinen Grund zur Sorge, teilte der Beraterausschuss für Humanarzneimittel der EMEA am Donnerstag mit. Die Verschreibungsempfehlungen müssten nicht geändert werden. Zuvor hatten zwei von vier Studien im Fachjournal „Diabetologia“ nahegelegt, dass mit dem Insulin Lantus (Inhaltsstoff Glargin) behandelte Diabetiker besonders bei hohen Dosierungen etwas häufiger an Krebs erkrankten als diejenigen, die Humaninsulin bekamen. Aus Sicht der Arzneimittelbehörde sind die Studien nicht beweiskräftig. Ein Zusammenhang zwischen Lantus und Krebs könne weder bestätigt noch ausgeschlossen werden. dpa

Freie Universität: Konferenz zu Alexander von Humboldt

„Aspekte des Reisens bei Georg Forster, Alexander und Wilhelm von Humboldt“, „Humboldt: Die Poesie des Wissens“ oder „Strömungslehre bei Humboldt und Hölderlin“: Die Alexander-von-HumboldtKonferenz, die am Montag, 27. Juli, an der Freien Universität Berlin beginnt, lässt kaum einen Aspekt aus, dem sich der Naturforscher gewidmet hat. Bis zum 31. Juli stellen 300 Wissenschaftler ihre Forschungen zu Alexander von Humboldt vor. Die fünftägige Konferenz ist offen für Interessierte – gegen eine Gebühr von 30 Euro für die ganze Woche oder zehn Euro für einen Tag. Eröffnet wird die Tagung am Montag um 16 Uhr im Henry-Ford-Bau (Garystraße 35, Dahlem), alle weiteren Veranstaltungen finden in der „Rostlaube“ (Habelschwerdter Allee 45) statt. -ry

Informationen im Internet:

www.humboldtconference2009.de

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