Wissen : NACHRICHTEN

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dpa

Mozart starb offenbar an Angina

Mehr als 200 Jahre nach dem Tod von Wolfgang Amadeus Mozart glauben Forscher zu wissen, was den Komponisten das Leben gekostet hat. Demnach ist der 35-Jährige am 5. Dezember 1791 an einer viralen Halsentzündung gestorben sein. Nach seinem Tod gab es zahlreiche Gerüchte. Danach fiel Mozart angeblich einer Vergiftung zum Opfer, erlag den Folgen von Syphilis, der Behandlung mit Quecksilbersalzen oder auch einer Trichineninfektion durch den Genuss von nicht durchgebratenem Schweinefleisch. Ein Team um Richard Zegers von der Universität Amsterdam kommt jedoch in der bisher umfangreichsten Studie zu dem Ergebnis, dass Mozart offenbar an einer damals in Wien grassierenden Angina litt. Wie die Forscher im Fachblatt „Annals of Internal Medicine“ schreiben, stimmten alle Krankheitssymptome, die die Schwägerin des Komponisten zu Papier brachte, mit denen einer viralen Halsentzündung und ihren möglichen Folgeerscheinungen überein.dpa

Südkorea bricht Satellitenstart ab

Südkorea hat am Mittwoch den Start seiner ersten Satelliten-Trägerrakete von eigenem Boden aus wegen technischer Probleme zum siebten Mal in Folge abgebrochen. Nach Angaben aus Seoul entschied das Kontrollteam, den Start zu verschieben und den bereits eingeleiteten Treibstoff in der Rakete wieder abzulassen. Ein neuer Termin soll nach Absprache mit russischen Fachleuten festgelegt werden. Russland war am Bau der als KSLV-1 bezeichneten Rakete beteiligt. dpa

Hochschulen in Brandenburg beschäftigen mehr Personal

Die Brandenburger Hochschulen haben im Jahr 2008 mehr Personal beschäftigt. Die Zahl der hauptberuflichen Mitarbeiter sei im Vergleich zu 2007 um fünf Prozent auf 5573 gestiegen, teilte das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Mittwoch mit. Ein Fünftel der Stellen wurde aus Drittmitteln finanziert. Beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal, das 56 Prozent aller hauptberuflich Beschäftigten ausmachte, stieg die Zahl der Mitarbeiter um 210. Die Zahl der Beschäftigten in den nichtwissenschaftlichen Bereichen wie Verwaltung, Bibliothek und technischer Dienst erhöhte sich um 39. Ende 2008 waren an den märkischen Hochschulen 2676 Frauen hauptberuflich beschäftigt. Das entsprach einem Anteil von 48 Prozent. Der Frauenanteil beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal betrug 35 Prozent, in der Professorenschaft 19 Prozent. ddp

Uni Düsseldorf hielt fünf Millionen Euro an Studiengebühren zurück

Die Universität Düsseldorf will eine „sofortige Investition“ von fünf Millionen Euro an Studiengebühren sicherstellen, die sie bereits im vergangenen Jahr eingenommen hatte. Ein Konzept für die Ausgabe der Gebühren billigte jetzt das Wissenschaftsministerium in Nordrhein- Westfalen, das zuvor den Überschuss „moniert“ hatte, wie es in einer Mitteilung heißt. Die Uni habe auch angekündigt, die Studiengebühren dieses Jahres komplett auszugeben oder an Projekte zu binden, die „so zeitnah wie möglich“ umgesetzt werden sollen. Zuvor waren bereits mehrere Fachhochschulen in Nordrhein-Westfalen aufgefordert worden, möglichst umgehend ihre Studiengebühren aus den Vorjahr auszugeben. tiw

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