Wissen : NACHRICHTEN

TU-Senat stimmt Hochschulverträgen zu

Der Akademische Senat (AS) der Technischen Universität Berlin (TU) hat jetzt den Hochschulverträgen zugestimmt – fürchtet aber Benachteiligungen der TU bei dem noch auszuhandelnden Preismodell. In einem Beschluss des AS heißt es, das Gremium nehme den paraphierten Vertrag „zustimmend zur Kenntnis und bittet das Kuratorium, diesem ebenfalls zuzustimmen“. Das Preismodell, nach dem die Zuschüsse ab 2012 verteilt werden sollen und über dessen Ausgestaltung noch verhandelt wird, müsse  mehrere Anforderungen erfüllen. So dürften die Ingenieurwissenschaften nicht „strukturell benachteiligt werden“, indem „einzelne Fördermittelgeber besonders gewichtet“ werden. Hier fürchtet die TU offenbar, der Berliner Senat könne Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) stärker berücksichtigen als etwa Mittel aus der Industrie. Beim aktuellen DFG-Ranking liegt die TU weit hinter FU und HU, während sie von Firmen vergleichsweise viel Geld einwirbt. tiw

Bewerbungen für

europäisches Eliteinstitut EIT

Die Technische Universität  Berlin (TU) sowie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) haben sich um eine Mitgliedschaft im European Institute of Innovation and Technology (EIT) beworben. In dem neuen Forschungsverbund sollen europaweite Zusammenschlüsse von Instituten und Firmen ausgewählte Themen bearbeiten. Ihnen steht ein Budget von jeweils bis zu 100 Millionen Euro zur Verfügung. Die TU hat sich als Standort für Forschungen in der Informations- und Kommunikationstechnik beworben und sich dazu mit Einrichtungen in Helsinki, Stockholm, Paris und Eindhoven zusammengetan. Im Falle eines Zuschlags könnten die Forscher ein neues Gebäude auf dem Charlottenburger Campus beziehen, sagte die Sprecherin der TU. Das PIK hat sich gemeinsam mit Partnern aus Zürich, London, Paris und Utrecht zum Thema „Klimawandel“ beworben. Die Entscheidung, welche Konsortien einen Zuschlag erhalten, fällt im Dezember. nes

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