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Extrem große Dinospuren in Frankreich entdeckt

Zwei Hobbyforscher haben in der Nähe von Lyon extrem große Abdrücke von Dinosauriern entdeckt. In den 150 Millionen Jahre alten Sedimenten aus der Jurazeit fanden sie Wulste, die typisch für den Abdruck tonnenschwerer Tiere sind. Selbst Experten, die daraufhin die Spuren untersuchten, waren überrascht. Ein halbes Jahr ließen sie sich Zeit, um mit dem Fund unweit des Dorfes Plagne an die Öffentlichkeit zu gehen. Die fast kreisrunden Abdrücke mit einem Durchmesser von rund 1,50 Metern seien nach vorläufiger Prüfung „die größten, die bisher gefunden wurden“, erklärte nun das staatliche Forschungsinstitut CNRS. Sie stammen wahrscheinlich von Sauropoden, Pflanzenfressern mit sehr langem Hals und Schwanz. Sie waren zwar nicht die größten Saurier, aber sie wären die einzigen dieser Kategorie, von denen es erhaltene Fußabdrücke gibt. Zudem erstrecken sich die Fußabdrücke über dutzende oder sogar hunderte Meter und bilden einen regelrechten Trampelpfad, erklären die CNRS-Wissenschaftler. Die Erforschung des Gebiets werde mehrere Jahre dauern. AFP

Luftschadstoffe könnten „Blinddarmentzündung“ befördern

Die Ursache einer Entzündung des Wurmfortsatzes, der Appendizitis, bleibt oft ungeklärt. Möglicherweise erhöhen bestimmte Luftschadstoffe das Risiko, an der fälschlicherweise als „Blinddarmentzündung“ bezeichneten Erkrankung. Einen solchen Zusammenhang bestätigt jetzt eine kanadische Studie. Danach steigt mit dem Gehalt an Ozon und Stickstoffdioxid in der Luft die Zahl der Appendizitisfälle. Zum einen lösen die Schadstoffe Entzündungsreaktionen aus. Zum anderen könnten sie auch die Immunabwehr des Darms schwächen und so eine Infektion des Wurmfortsatzes begünstigen, schreiben die Forscher um Gilaad Kaplan online im „Canadian Medical Association Journal“. Sie verglichen aufgezeichnete Daten über den Luftschadstoffgehalt in Calgary mit dem Zeitpunkt der Einlieferung von 5191 Appendizitis-Patienten in Krankenhäuser der Stadt. Insbesondere für die Sommermonate ergab sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen einer hohen Ozon- oder Stickstoffdioxidbelastung und der Zahl der Krankheitsfälle. wsa

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