Wissen : NACHRICHTEN

Kindern mit Lesefreude

fällt die Schule leichter

Kinder, die gerne lesen, sind einer Studie zufolge in der Schule erfolgreicher. Überdurchschnittlich vielen Kindern aus allen sozialen Schichten, die Spaß am Lesen haben, fällt der Unterricht leicht, wie eine jetzt veröffentlichte Studie der Stiftung Lesen im Auftrag des Bundesfamilienministeriums ergab. Die Ergebnisse der Langzeitstudie zeigen zudem, dass Lesen den Kindern immer wichtiger wird. Fast die Hälfte (45 Prozent) der Kinder, die gerne lesen und aus sozial schwachen Schichten stammen, gaben demnach an, der Unterricht sei für sie kein Problem. Von den Kindern aus gehobeneren Schichten sagten das laut der Studie 39 Prozent. Die Autoren der Studie folgerten daher, dass bei Kindern aus schwierigeren Verhältnissen durch das Lesen ein starkes Selbstbewusstsein entstehe. Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Allensbach rund 3000 Schüler im Alter von neun bis 13 Jahren sowie ihre Eltern. AFP

In Bayern gibt es an mindestens

51 Schulen Schießstände

An mindestens 51 Schulen in Bayern gibt es Schießstände, an denen regelmäßig Schießübungen von Schützenvereinen stattfinden. Das bayerische Innenministerium teilte den Grünen auf Anfrage mit, dass sich 28 der Schießstände in Schulgebäuden befinden, wie die Grünen-Innenpolitikerin Susanna Tausendfreund in München erklärte. In 23 Schulen gebe es Schießstätten in oder unter der Schulturnhalle. Das Ministerium habe mitgeteilt, dass diese Zahlen keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben. „Wir halten diese räumliche Nähe von Schule und Schießplatz für sehr problematisch. Der selbstverständliche Umgang mit Waffen ist gerade an einem Ort, der Kindern und Jugendlichen vorbehalten ist, völlig deplatziert“, sagte Tausendfreund. Die Grünen mache insbesondere stutzig, dass die bayerische Staatsregierung nicht wisse, ob die Schulleitungen überhaupt über Waffen und Munition in ihren Gebäuden informiert seien. Auf Anfrage habe die Staatsregierung lediglich lapidar erklärt, dass dies Sache der Kommunen sei. AFP

Umfassende Schulreform in Hamburg beschlossen

Hamburgs umfassende Schulreform ist unter Dach und Fach. Die Bürgerschaft beschloss am Mittwochabend mit den Stimmen von CDU und Grünen eine entsprechende Änderung des Schulgesetzes. Vom Schuljahr 2010/2011 an ersetzt Hamburg die bisherigen vierjährigen Grundschulen durch sechsjährige Primarschulen. Zudem bieten künftig Stadtteilschulen anstelle von Haupt-, Real- und Gesamtschulen alle Bildungsabschlüsse bis zum Abitur nach 13 Jahren an. Die Gymnasien führen wie bisher nach 12 Jahren zur Hochschulreife. dpa

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