Wissen : NACHRICHTEN

Röntgenlichtquelle „Petra III“ in Hamburg offiziell eingeweiht

Eine der modernsten Anlagen zur Erforschung von Materialstrukturen ist in Hamburg offiziell eröffnet worden. Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) gab am Montag den Startschuss für die Strahlungsquelle „Petra III“ am Deutschen Elektronen-Synchrotron (Desy). Die dort erzeugten Röntgenstrahlen sind extrem scharf gebündelt und sehr hell. Sie ermöglichen es, gestochen scharfe Bilder von Nano- und Biomaterialien zu erhalten. Für Petra III wurde in knapp zweieinhalb Jahren ein 2300 Meter langer unterirdischer Beschleunigerring modernisiert und eine rund 300 Meter lange Experimentierhalle neu gebaut. Bund und Stadt investierten insgesamt 233 Millionen Euro. Petra III, ausgeschrieben „Positron-Elektron-Tandem-Ring-Anlage“, hat nach Desy-Angaben bereits im Probebetrieb einen Rekord aufgestellt. Die Anlage erzeugte den feinsten Röntgenstrahl der Welt. dpa

Spaceshuttle „Atlantis“ startet ausnahmsweise pünktlich

Die Raumfähre „Atlantis“ ist mit sechs Astronauten und zwölf Tonnen Fracht auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Der Shuttle hob pünktlich am Montag um 20.28 Uhr (MEZ) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Die US-Weltraumbehörde Nasa sprach von einem perfekten Start. Im Gegensatz zu vielen Starts in den vergangenen Monaten gab es diesmal keine Verzögerungen. Hauptaufgabe der Mission ist es, Ersatzteile und Instrumente zur ISS zu bringen. Laut Nasa sind drei Außeneinsätze der Astronauten geplant. Sie sollen unter anderem eine neue Antenne anbringen sowie ein Überwachungsmodul für den Schiffsverkehr und ein Messgerät für die elektrische Aufladung der Station. Außerdem steht die Installation eines Gastanks auf dem Programm. Die Atlantis soll am 27. November wieder in Cape Canaveral landen. dpa

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