Wissen : NACHRICHTEN

Europäische Unis wollen jährlich Rankings evaluieren

Die „European University Association“ (EUA) will künftig jährlich die maßgeblichen internationalen Unirankings analysieren. 2011 solle zum ersten Mal ein Bericht erscheinen, der die Kriterien, Methoden sowie mögliche Fehler von Rankings aufarbeitet. Das kündigte der Dachverband von 850 europäischen Hochschulen jetzt an. Hochschulen sollten so transparente Informationen und Strategien zum Umgang mit Rankings zur Verfügung gestellt werden. Dies sei umso wichtiger, als immer mehr politische Entscheidungen im Hochschulwesen auf Rankingergebnissen beruhten, argumentiert die EUA. Da auch die EU an einer eigenen Unirangliste arbeite, sei es „absolut essenziell“, dass die Stimme der Universitäten gehört werde. tiw

Psychotherapeutin Ruth Cohn

mit 97 Jahren gestorben

Die Psychotherapeutin und Begründerin der Themenzentrierten Interaktion (TZI), Ruth C. Cohn, ist mit 97 Jahren in Düsseldorf gestorben. In ihrer Arbeit sei es ihr gelungen „grundlegende Erkenntnisse der Psychoanalyse und der Sozialpsychologie fruchtbar zu verbinden“, teilte das Ruth Cohn Institute in Berlin mit. Die in Berlin geborene Psychotherapeutin, die als Jüdin in die Schweiz und 1941 mit ihrer Familie in die USA fliehen musste, hatte ihre letzten Lebensjahre in Düsseldorf verbracht. Die von Ruth Cohn entwickelten TZI-Methode will die Erkenntnisse, die Menschen von sich selbst und anderen haben können, auch über den engeren Kreis von Analytiker und Patient anwendbar machen. dpa

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