Wissen : NACHRICHTEN

Diskussion zur sozialen Ungleichheit im Schulsystem mit Jürgen Baumert

Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, spricht am 4. März um 19 Uhr im Leibnizsaal der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (Markgrafenstraße 38) zum Thema „Bildung – wirklich für alle? Soziale Ungleichheit und das deutsche Schulsystem“. Um Anmeldung wird bis zum 25. Februar gebeten unter mpg-forum@vf-holtzbrinck.de. Tsp

Verband gegen Zusammenarbeit mit gewerblichen Promotionsberatern

Der Deutsche Hochschulverband empfiehlt den Universitäten, Doktoranden, die eine gewerbliche Promotionsberatung in Anspruch nehmen, vom Verfahren auszuschließen. Anlass ist eine entsprechende Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Niedersachsen vom 3. Februar. Zwei Rechtsanwälten war der Kontakt zum Doktorvater nach Zahlung von 20 000 Euro vermittelt worden. Tsp

Nach FU-Hörsaal-Räumung:

Mann randaliert bei den Linken

Aus Protest gegen die Räumung des von Studierenden besetzten Hörsaals 1A der Freien Universität hat ein Mann versucht, im Alleingang die Bundesgeschäftsstelle der Linken zu besetzen. Der 33-Jährige schloss sich am Sonntag zunächst in der Damentoilette ein, wie die Polizei mitteilte. Den Angaben zufolge gestattete man ihm zu bleiben, sofern er nicht randaliere, rauche oder die Telefone benutze. Als er sich daran nicht hielt und dem Sicherheitsdienst widersetzte, wurde die Polizei gerufen. Der Mann begründete die Aktion damit, dass die Proteste an der FU nicht den gewünschten Erfolg gehabt hätten. Er muss nun mit einem Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. ddp

Oxytocin könnte bei Autismus helfen

Das Hormon Oxytocin könnte möglicherweise bei Autismus helfen. Das berichten französische Forscher im Fachmagazin „PNAS“. Autisten haben normalerweise Schwierigkeiten, mit anderen Menschen zu kommunizieren, ihnen in die Augen zu schauen und ihre Mimik und Gestik zu verstehen. Die Forscher gaben 13 erwachsenen Menschen mit Autismus ein Oxytocin-Nasenspray. Dann untersuchten sie deren Sozialverhalten anhand eines Computerspiels und überprüften die Wirkung von Gesichtern auf die Patienten. Dabei zeigte sich, dass die mit Oxytocin behandelten Probanden die virtuellen Teilnehmer ausführlicher beobachteten. dpa

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