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DAAD-Präsident Stefan Hormuth ist tot

Stefan Hormuth, der Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und ehemalige Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen, ist tot. Das teilte die Universität Gießen am gestrigen Montag mit. Hormuth starb am 21. Februar nach schwerer Krankheit im Alter von 60 Jahren in Heidelberg. Der Professor für Sozialpsychologie setzte sich in vielen Funktionen für die Internationalisierung der deutschen Hochschulen ein, von 1997 bis 2009 als Präsident der Universität Gießen. Seit Januar 2008 war er auch Präsident des DAAD. Tsp

Nationale Stipendien: Schavan will schwache Länder vielleicht fördern

Sollten Hochschulen in wirtschaftsschwachen Ländern nicht „in hinreichendem Umfang“ in der Lage sein, Stipendien für begabte Studierende von Unternehmen zu akquirieren, will die Bundesregierung nach vier Jahren Ausgleichsmaßnahmen prüfen. Das geht aus Schavans Entwurf für ein „Nationales Stipendienprogramm-Gesetz“ (NaStipG) hervor. Das neue Programm sieht vor, dass Bund und Länder je 150 Millionen Euro pro Jahr bereitstellen, weitere 300 Millionen sollen die Hochschulen aus der Wirtschaft akquirieren.Tsp/dpa

„Schlaf macht klug“

Pauken allein nützt wenig: Wer Neues aufnehmen will, sollte sich nach dem Lernen erst einmal aufs Ohr legen, raten US-Forscher. Sie wiesen in einer Reihe von Studien nach, dass das Hirn Schlaf braucht, um neues Wissen im Gedächtnis zu verankern. Am besten funktioniere der Kopf, wenn er neue Informationen spätestens vier Stunden später bei einem Nickerchen vertiefe, empfahl der Psychologe Matthew Walker von der Uni Berkeley bei der Jahrestagung des amerikanischen Wissenschaftsverbandes AAAS in San Diego. dpa

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