Wissen : NACHRICHTEN

Mehr Kinder aus hochschulfernen Familien wollen studieren

Besonders bei Abiturienten aus Nichtakademikerfamilien steigt das Interesse an einem Studium. Das ergab jetzt eine Befragung von Studienberechtigen im Jahr 2008 im Auftrag des Bundesbildungsministeriums (BMBF). Die Studierquote von Abiturienten aus hochschulfernen Elternhäusern sei um sechs Prozentpunkte auf 65 Prozent gewachsen, bei Studienberechtigten aus akademischen Elternhäusern nur um drei Prozentpunkte, erklärte das BMBF am Dienstag. Ein halbes Jahr nach dem Erwerb der Hochschulreife planen 72 Prozent der Studienberechtigten ein Studium, 44 Prozent davon haben bereits ein Studium aufgenommen und weitere 28 Prozent planen diesen Schritt sicher für die Folgezeit. Damit sei der Trend zu sinkenden Studierquoten gestoppt, hieß es. Den größten Effekt auf die Studierneigung hätten gute Schulabschlussnoten. Aber auch Kosten-Nutzen-Erwägungen spielten eine große Rolle. Tsp

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