NEUE DFG-REGELN : Schlanke Anträge

20 000 Anträge auf Forschungsgelder gehen jedes Jahr bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Davon wird die Hälfte bewilligt. Bisher durften Forscher beliebig viele Publikationen anführen, um ihre Leistungsfähigkeit nachzuweisen. Künftig wird das drastisch eingeschränkt. Bei Literaturangaben zum wissenschaftlichen Lebenslauf der Antragsteller dürfen nur bis zu fünf Werke angegeben werden. Zusätzlich dürfen Forscher Werke angeben, die einen direkten Bezug zum beantragten Projekt haben – allerdings nicht mehr als zwei pro Jahr der Förderperiode. Die neuen Regeln, die auch für Abschlussberichte von DFG-Projekten gelten, treten ab Juli in Kraft. Wer dann zu viele Publikationen angebe, erhalte seinen Antrag mit der Bitte um Überarbeitung zurück, sagte DFG-Präsident Matthias Kleiner am Dienstag in Berlin. tiw

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