Neutronenquelle in Wannsee : In Stoffe hineinsehen, ohne sie zu zerstören

Der Forschungsreaktor BER II ging 1973 in Betrieb . Er erzeugt Neutronen, mit denen die Struktur von Materialien sehr genau und zerstörungsfrei untersucht werden kann.

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Die Anlage stellt etwa zehn Prozent der europäischen Kapazitäten für Neutronenforschung bereit. Zweimal jährlich entscheidet ein externes Expertengremium über Anträge auf Messzeiten von Wissenschaftlern aus aller Welt.

Die Anlage soll noch etwa bis zur Mitte des nächsten Jahrzehnts laufen. Dann wird voraussichtlich die europäische Spallationsquelle in Lund (Schweden) in Betrieb gehen – eine Neutronenquelle neuen Typs. Sie kommt ohne Reaktor aus, doch die Technik ist relativ neu. Viele Forscher arbeiten daran, sie für ihre Versuche nutzbar zu machen.

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