Wissen : NRW zwingt Unis, mit FHs zu kooperieren

Mit Förderprogrammen will Nordrhein-Westfalen seine Fachhochschulen stärken. Aus Anlass des 40. Jahrestags der Gründung der ersten Fachhochschulen des Landes stellte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze am Mittwoch Maßnahmen vor, die langjährigen Forderungen von Fachhochschulen bundesweit entsprechen. So will NRW die Unis in der Novelle des Hochschulgesetzes verpflichten, bei Promotionen mit den FHs zu kooperieren. Solche „Forschungskooperationen“ sollen mit einem eigenen Programm finanziert werden.

Damit die Fachhochschulen weiter Studienplätze aufbauen können, stellt ihnen das Land auch nach dem Auslaufen des Hochschulpakts II die Landesmittel von jährlich 35 Millionen Euro dauerhaft zur Verfügung, heißt es. Gestärkt wird auch der Mittelbau. Lehraufgaben, die wissenschaftliche Mitarbeiter übernehmen, sollen nicht auf die Aufnahmekapazität angerechnet werden. Deshalb müssten sie aus Drittmitteln und anderen zeitlich begrenzten Haushaltsmitteln finanziert werden. Zu einem erweiterten Fächerspektrum der Fachhochschulen gehört auch die Lehrerbildung, anbieten sollten sie etwa das Lehramt an Berufskollegs. -ry

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