PERKUTANE GASTROSTOMIE : Ernährung durch die Bauchdecke

Michael de Ridder

Eine Ernährungssonde, perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG) genannt, ist die häufigste Methode, um Menschen zu ernähren, die keine Nahrung mehr zu sich nehmen können.

Angelegt wird die Sonde mit einer Magenspiegelung. Mittels des Endoskops, das über Mund und Speiseröhre eingeführt wird, kann man das Mageninnere sehen. Dort hinein wird von außen eine Nadel mit einem Plastikröhrchen an der Spitze gestochen. Die Nadel wird herausgezogen. Durch das Röhrchen, das im Magen verbleibt, wird ein Faden in das Mageninnere geschoben. Aus dem Arbeitskanal vom Endoskop greift nun eine Zange nach dem Faden und zieht ihn aus dem Mund heraus. An dem zum Vorschein kommenden Fadenende wird die Sonde befestigt. Man zieht nun an dem anderen Fadenende, das aus dem Kunststoffröhrchen kommt, bis die Sonde sich im Mageninneren befindet. An ihr ist eine Platte angebracht, die verhindert, dass sie herausgezogen wird. Auf der Magenaußenseite wird eine ebensolche Platte angebracht.

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