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„Oskar und Helene-Medizin-Preis“

für Lungenspezialist Stefan Andreas

Stefan Andreas ist der erste Preisträger des neu geschaffenen und mit 50 000 Euro dotierten „Oskar und Helene-Medizin-Preises“. Die Auszeichnung wurde jetzt in Berlin an den Chefarzt der Lungenfachklinik in Immenhausen bei Kassel verliehen. Andreas, der seine Ausbildung in Berlin begonnen und später an der Universität Göttingen geforscht hat, hat sich in der Lungenheilkunde nicht nur durch Grundlagenforschung zur Chronisch-Obstruktiven Lungenerkrankung, sondern besonders durch den Aufbau von Tabakentwöhnungsprogrammen und deren wissenschaftliche Untermauerung einen guten Ruf erworben.

Die Stiftung Oskar-Helene-Heim, die von nun an jährlich den Preis abwechselnd an einen Wissenschaftler aus dem Bereich der Lungenheilkunde, der Orthopädie und der Magen-Darm-Medizin verleihen wird, wurde im Jahr 1966 gegründet. Ihre Wurzeln reichen bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. 1905 gründete der Berliner Fabrikant Oskar Pinsch mit seiner Frau Helene einen Verein, der sich der Behandlung und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen mit gesundheitlichen Einschränkungen widmete. aml

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