Wissen : PERSONALIEN

FU-Ägyptologin erhält wichtigen Preis für Nachwuchsforscher

Die Ägyptologin Angelika Lohwasser von der Freien Universität erhält in diesem Jahr den Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Die mit 16 000 Euro dotierte Auszeichnung wird jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Forschungsministerium an herausragende junge Forscher vergeben. Lohwasser werde für ihre Arbeiten in der Sudanärchäologie ausgezeichnet, heißt es. Sie habe mit ihrer stark soziologischen Herangehensweise „geradezu einen Neuansatz der Ägyptologie bewirkt.“ Daneben werden der Geologe André Bornemann, die Sprachwissenschaftlerin Ina Bornkessel-Schlesewsky (beide Leipzig), der Mathematiker Patrik Ferrari (Bonn), die Molekularbiologin Heike Krebber (Marburg) und die Maschinenbauerin Gisela Lanza (Karlsruhe) ausgezeichnet. tiw

Ehrlich-Preise an US-Biologinnen

und Erlanger Professor

Für die Entdeckung einer Art Jungbrunnen in biologischen Zellen sind die US-Biologinnen Elizabeth Blackburn und Carol Greider mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis geehrt worden. Sie erhielten die mit insgesamt 100 000 Euro dotierte Auszeichnung am Sonnabend in Frankfurt für die Erforschung eines Enzyms, das für die Zellteilung und -alterung wichtig ist und auch bei der Entstehung von Krebs eine Rolle spielt. Den mit 60 000 Euro dotierten Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis erhielt der Biologe Falk Nimmerjahn von der Uni Erlangen-Nürnberg. Er beschäftigt sich mit der Rolle des Immunsystems bei Krankheit und Therapie. Blackburn arbeitet an der Universität von Kalifornien, ihre frühere Doktorandin Greider ist Professorin an der Johns Hopkins Universität. Beide entdeckten 1984 gemeinsam ein Enzym, das der Zellalterung entgegenwirkt und Tumorwachstum fördern kann. dpa

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