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Humboldt-Professuren: Weitere Forscher kommen nach Deutschland

Burkhard Rost, Bioinformatiker an der Columbia-Universität in New York, hat sich jetzt mit der Technischen Universität München geeinigt. Rost werde seine Humboldt-Professur antreten, teilte der TU-Sprecher der TU München, Ulrich Marsch, auf Anfrage mit. Rost hatte sich wie berichtet über die schwierigen Verhandlungen mit der Münchner Eliteuniversität beklagt. Seine Frau, die Zellbiologin Karima Djabali, Professorin an der Columbia-Universität, soll eine Forschungsgruppe für Dermatologie und Allergologie an der TUM leiten. Ein weiterer Wackelkandidat, der Physiker Georgi Dvali, der an der Universität von New York sowie am Kernforschungszentrum Cern in Genf forscht, hat sich mittlerweile für die Humboldt-Professur an der Ludwig-Maximilians-Universität entschieden. Damit haben bereits sechs der neun Preisträger 2008 zugesagt. Zwei verhandeln noch und nur einer, der Zellbiologe Thomas Tuschl (Rockefeller Universität New York), der an die Freie Universität Berlin kommen sollte, hat abgesagt. Die Humboldt-Professoren erhalten für fünf Jahre ein Preisgeld von insgesamt fünf Millionen Euro. pja

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