Wissen : PERSONALIEN

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Allmendinger

Communicator-Preis für Jutta Allmendinger

Die Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung, Jutta Allmendinger, erhält den Communicator-Preis 2009 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Allmendinger wird „für die öffentliche Vermittlung ihrer Forschungen zu gesellschaftlich drängenden Fragen“ ausgezeichnet. Der 52-jährigen Preisträgerin gelinge es, „hohe wissenschaftliche Qualität mit nachhaltiger praktisch-politischer Umsetzung und wirksamer öffentlicher Darstellung“ zu verbinden, lobt die Jury. Der von Allmendinger mitgeprägte Begriff der „Bildungsarmut“ sei zu einer Chiffre in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion geworden. Ihre Themen seien stets von „außerordentlich hoher gesellschaftlicher Relevanz“, darunter ihre Arbeiten zur Gleichstellung von Männern und Frauen und Studien zur Arbeitsmarktpolitik. Bevor Allmendinger 2007 WZB-Chefin wurde, war sie Direktorin des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, zuvor war sie unter anderem Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und forschte an der Harvard University. Mit ihrem Profil habe sich Allmendinger unter 45 Bewerbern und Vorgeschlagenen durchgesetzt, heißt es. Der Communicator-Preis ist mit 50 000 Euro dotiert. Er wird Allmendinger am 23. Juni dieses Jahres in Saarbrücken übergeben. Unter bislang zehn Preisträgern ist Allmendinger die erste Frau – und erstmals geht der Preis an die Sozialwissenschaften. Tsp

Neue Rektorin der Katholischen  Hochschule für Sozialwesen Berlin

Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) hat eine neue Rektorin gewählt: Die Sozialwissenschaftlerin Monika Treber, amtierende Prorektorin der Hochschule, übernimmt die Leitung der KHSB am 1. Oktober von Rektor Andreas Lob-Hüdepohl, der das Amt seit über 12 Jahren innehat und nicht mehr kandidierte. Treber ist Professorin für Theorien, Methoden und Konzepte der Sozialen Arbeit an der KHSB. Tsp

Manfred Erhardt wird von der Berliner Akademie ausgezeichnet

Die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften verleiht ihre Leibniz-Medaille 2009 an Manfred Erhardt. Die Akademie würdigt den ehemaligen Berliner Wissenschaftssenator (1991 bis 1996) als „Wissenschaftsförderer“. Erhardt, der bis 2004 Generalsekretär des Stifterverbandes und zuvor Amtschef im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium war, habe etwa für die Akzeptanz der Bolognareform und für die Autonomie der Hochschulen deutliche Akzente gesetzt. Erhardt erhält die Medaille am 29. Juni beim Leibniztag der Akademie im Konzerthaus. Tsp

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