Wissen : PERSONALIEN

Ombudsfrau der DFG soll

Präsidentin in Göttingen werden

Ulrike Beisiegel, Ombudsfrau der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission des Wissenschaftsrats, soll neue Präsidentin der Universität Göttingen werden. Die vom Stiftungsrat und vom Akademischen Senat eingesetzte Findungskommission habe die 57-Jährige als Kandidatin vorgeschlagen, teilte die Universität mit. Der Senat soll die neue Präsidentin am 10. März wählen. Der Stiftungsrat, der dann ebenfalls tagt, muss die Wahl bestätigen. Beisiegel forscht und lehrt derzeit an der Uni Hamburg. Als Ombudsfrau der DFG ist sie für Fragen wissenschaftlichen Fehlverhaltens zuständig. Die Universität Göttingen produzierte im vergangenen Jahr selber einen Forschungsskandal: Mehrere Wissenschaftler fälschten Publikationslisten, um einen Sonderforschungsbereich der DFG verlängern zu können. Amtsinhaber Kurt von Figura, der im Sommer 66 wird, trete aus Altersgründen nicht erneut an, hieß es. Göttingen ist eine von neun mit dem Elitestatus ausgezeichneten Universitäten in Deutschland. tiw

Eine Österreicherin führt den Europäischen Forschungsrat

Die österreichische Sozialwissenschaftlerin Helga Nowotny leitet ab März den Europäischen Forschungsrat (ERC) als Präsidentin. Nowotny, emeritierte Professorin der ETH Zürich, löst Gründungspräsident Fotis Kafatos ab. Bereits im vergangenen Sommer hatte der Gründungs-Generalsekretär, Ernst-Ludwig Winnacker, sein Amt an einen Spanier übergeben. Der Rat verfügt bis 2013 über ein Budget von 7,5 Milliarden Euro und vergibt hoch dotierte Forschungsstipendien. tiw

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben