Wissen : Raubtier im Museum entdeckt

Museumsexponate brachten Forscher um Kristofer Helgen vom Smithsonian-Naturkundemuseum in Washington D. C. auf die Spur einer zuvor unbeschriebenen Tierart. In den Nebelwäldern der Anden fanden sie das kleine Raubtier namens Olinguito tatsächlich: quicklebendig, aber zugleich bedroht. Es sei das erste Mal seit 35 Jahren, dass auf der westlichen Hemisphäre ein neues Raubtier entdeckt wurde, schreiben die Forscher im Fachmagazin „Zoo Keys“.

Olinguitos sehen aus wie eine Mischung aus Katze und Teddy. Die Tiere sind nachtaktiv, fressen Früchte, kommen nur selten von den Bäumen herunter und ziehen jeweils ein Jungtier auf. Die Olinguitos gehören zur Familie der Kleinbären, zu der unter anderen auch Waschbären und Nasenbären zählen.dpa

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