REFORMIERTES MEDIZINSTUDIUM : Fallstudien in kleinen Gruppen

Im Zentrum des reformierten Medizinstudiums steht das international bewährte und bei den Studierenden sehr beliebte „problemorientierte Lernen (POL)“ in kleinen Gruppen an einem didaktisch gut konstruierten Fall. In größtmöglicher Eigenregie, von einem Dozenten zurückhaltend moderiert, erarbeiten sich die Studierenden aktiv das zur Lösung des Problems nötige Wissen. Darum herum gruppieren sich Seminare, Praktika, auch ein paar Vorlesungen und Übungen zu „Themenblöcken“: Im ersten Studienabschnitt Organsysteme, im zweiten Lebensabschnitte. Studien in Methoden wissenschaftlichen Arbeitens, Kommunikationstraining, Gesundheitswissenschaften, Grundlagen ärztlichen Handelns dienen der Entwicklung ärztlicher Grundkompetenzen. Ein wöchentlicher Praxistag bei Hausärzten sorgt für Kontakte zu Patienten. Nur einer von 300, ein besonders „schwieriger Fall“, kommt in die Universitätsklinik; an ihm lernen die künftigen Ärzte. Sehr wichtig ist das „Trainingszentrum für ärztliche Fertigkeiten“. Dort können alle angehenden Ärzte, auch die des Regelstudiengangs, Behandlungstechniken wie auch Gesprächsführung üben. Tsp

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