Sanierungen aus Bafög-Mitteln : Charité darf am meisten bauen

Die Charité bekommt aus den freiwerdenden Bafög-Mitteln das meiste Geld. Die Verteilung der Mittel an die Berliner Hochschulen steht für 2015 jetzt fest, es werden Baumaßnahmen finanziert.

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Die Charité - das berühmteste Krankenhaus Berlins und Europas größte Universitätsklinik.
Die Charité - das berühmteste Krankenhaus Berlins und Europas größte Universitätsklinik.Foto: Jörg Carstensen/dpa

Die Charité wird in diesem Jahr die meisten Mittel aus den frei werdenden Bafög-Millionen erhalten. Sie soll acht Millionen Euro der insgesamt 32 Millionen Euro erhalten, die 2015 aus diesem Topf für Sanierungsmaßnahmen an die Berliner Hochschulen fließen. Die Freie Universität, die Humboldt-Universität und die Technische Universität bekommen jeweils 4,8 Millionen Euro. Das teilt die Wissenschaftsverwaltung mit.

Der Senat hatte sich wie berichtet vor zwei Wochen geeinigt, wie die nach der Übernahme durch den Bund frei werdenden Bafög-Mittel verwendet werden. Neben den 32 Millionen Euro für Bauvorhaben an den Hochschulen fließen 12 Millionen Euro für Sanierungen an Schulen. Der Rest der insgesamt 66 Millionen wird für bestehende Mehrkosten an Schulen und Hochschulen aufgewendet.

An den Hochschulen werden Baumaßnahmen finanziert, die „schnell auf den Weg gebracht werden können und die besonders dringend sind“, teilt die Verwaltung mit. Eine Liste der Vorhaben wird derzeit erstellt. Die Beuth-Hochschule erhält 2,85 Millionen Euro, die Hochschule für Technik und Wirtschaft 1,6 Millionen, die Hochschule für Wirtschaft und Recht 700 000 Euro, die Alice-Salomon-Hochschule 480 000 Euro. An die Universität der Künste fließen 900 000 Euro, die Ernst-Busch-Schule erhält für ihr Studientheater 1,53 Millionen Euro. Auch die anderen Kunsthochschulen und das Studentenwerk erhalten Geld. Wie die Mittel nach 2015 auf die Unis verteilt werden, ist noch nicht klar. Die Wissenschaftsverwaltung hofft auch auf zusätzliches Geld aus dem Sondervermögen „Infrastruktur der wachsenden Stadt“.

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