SCHLAFMANGEL : Mehr Übergewicht und Diabetes

Nach Angaben der US–Gesundheitsbehörde CDC ist der Anteil an Erwachsenen, die weniger als sechs Stunden in der Nacht schlafen, so groß wie nie. Die Annahme, Schlafmangel würde lediglich die geistige Leistungsfähigkeit, etwa das Konzentrationsvermögen, beeinträchtigen, gilt nicht mehr. Wie Mark Opp, Schlafforscher an der Universität von Michigan in Ann Arbor im Fachblatt „Nature Reviews Neuroscience“ beschreibt, hat ein Schlafmangel neben der Schwächung der Denkleistung und Körperabwehr weitere Konsequenzen: Menschen, die weniger schlafen, haben häufiger mit Übergewicht zu kämpfen als Normalschläfer. In ihrem Blut finden sich veränderte Mengen der Appetitregulatoren Leptin und Ghrelin, was das Hungergefühl insgesamt steigert. Anhaltspunkte gibt es auch für einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel und dem Risiko, an Diabetes Typ-2, Herz- oder Kreislaufleiden zu erkranken. uge

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