Shanghai-Ranking : Heidelberg und zwei Mal München vorn

Im Shanghai-Ranking bleibt es weitgehend beim Alten: Harvard und Stanford führen, in Deutschland forscht Heidelberg am besten. Und Göttingen ist in die Top 100 zurückgekehrt.

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Ein grünlich erleuchtetes Laborgebäude der TU München. Foto: Andreas Heddergott/TUM; picture alliance/dpa
Leuchtendes Beispiel. Die TU München ist die einzige Technische Uni Deutschlands unter den Top 100 im Shanghai-Ranking. Im Bild...Foto: Andreas Heddergott/TUM; picture alliance/dpa

Mit Heidelberg, der TU München und der LMU München und Göttingen haben es vier deutsche Universitäten unter die Top 100 der weltweit besten Hochschulen geschafft. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten „Shanghai Ranking“ hervor (zum vollständigen Ranking geht es hier).

Die TU München ist damit die einzige Technische Uni Deutschland unter den ersten Hundert des Rankings, unter ihren Konkurrentinnen in Europa liegt sie hinter der ETH Zürich (Platz 19) und dem Imperial College London (Platz 27) an dritter Stelle.

Hinter dem deutschen Spitzentrio kommt länger nichts

Gegenüber dem Vorjahr gibt es kleine Verschiebungen unter den deutschen Spitzenunis: Die Universität Göttingen ist zurück in den Top 100 - auf Platz 95, nachdem es in den Vorjahren seit 2013 vorübergehend in der Ranggruppe 101 bis 150 stand. Heidelberg stieg von Platz 47 auf 42 auf, die TU München, die 2016 gleichauf mit Heidelberg gesehen wurde, kommt jetzt auf Platz 50, die LMU rutscht von Platz 51 auf 57. Weitere deutsche Universitäten finden sich deutlich weiter unten im Ranking; nur Bonn, Frankfurt am Main und Freiburg schafften es aktuell in die Ranggruppe zwischen 101 und 150.

Weltweit führend sind Harvard, Stanford und Cambridge

Als einzige Berliner Universität taucht die TU in der Gruppe 401 bis 500 auf; in den Vorjahren fand sie sich noch unter den 301 bis 400 Besten. Die FU und die HU sind nicht gelistet, weil sie sich nicht über die Aufteilung der Nobelpreisträger der alten Berliner Universität einigen können. Neben den Nobelpreisen zählen im Ranking der Jiao Tong Universität in Shanghai etwa die Fields-Medaillen in der Mathematik sowie Publikationen in Journalen wie „Nature“ und „Science“. Weltweit führend sind demnach Harvard, Stanford, Cambridge, das MIT und Berkeley.

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